Leonie H.

Leonie H. wollte heute auf Facebook mit mir befreundet sein. Ich habe “ein gemeinsamer Freund” gesehen und mal “ja” geklickt. Ein Fehler, wie sich herausstellte.

Aber der Reihe nach. Ich war letzlich irgendwann neugierig wer mich da kennt den ich erst mal gar nicht einsortieren kann, und schaute mal auf die Profilseite. Da fand ich dann folgendes:

Leonie hat 39 Freunde.
So weit, so gut.

Sieben davon heißen auch “Leonie”.
Naja, wohl ein Modename der Gegend und des Jahrgangs.

Vier davon heißen “Leonie Weber”.
Hm.

Auf allen davon sind ähnliche Mädels zu sehen.
Hmmmh.

Alle haben ausnahmslos Werbung auf der Timeline (“Hallo, ich habe eine Cam-Show”).
Okay, verstanden.

Delete.

Fazit? Vermutlich wirken Frauen mit dem Namen “Leonie” unbewusst besonders attraktiv – ich antworte sonst nie auf Freundschaftsanfragen mir unbekannter.

Bildschirmfoto 2015-04-13 um 23.03.55

Pünchen

Heute war ich mal – etwas schwermütig – in München. Und ich stelle fest: Außerhalb (!) des Berufsverkehrs brauche ich 40 Minuten von München Innenstadt nach Erding.

Oder anders: Wenn ich von München pendeln will ist Auto absolut keine Lösung. Zug auch irgendwie nicht – die reine Zugfahrt dauert 51 Minuten lt. Fahrplan, und Kollegen berichten schon von “wenns keine Probleme gibt, und die gibts ständig”.

Es scheint wohl auf einen Aufenthalt in Erding herauszulaufen.

Die ersten zwei Wochen: Erding.

Die erste Zeit in Erding … in Stichpunkten.

  • Erding ist ein Kaff. Schön, aber ein Kaff. Ich kenne kein Schwein hier, und das zu ändern wird wohl anstrengend bzw erfordert eine neue Strategie.
  • Alle meine Familien-losen Kollegen wohnen in München. Die älteren und Familien-behafteten in Erding. (Sagt mir das was?!)
  • Wohnung: Erding vs. München, oder 2h/Tag vs. 15 Minuten/Tag, oder Kaff vs, Weltstadt. Hart.
  • Die Pizza beim Italiener unter meinem Zimmer (ja, im Wortsinne) ist grandios. Und die Pasta auch. Sehr, sehr, sehr zu empfehlen: Nuovo Mondo, Alte Römerstr. 21, Erding.
  • … und man sollte nicht “noch so’n Halbes” bestellen, wenn man ein halb so großes Bier möchte, wie man gerade eben hatte, also sozusagen ein kleines Bier. Denn ein “Halbes” ist eben ein Halbes – also 0.5ltr, und das bekommt man dann auch. Egal, kommt weg. :)
  • Aktuell bin ich am Pendeln an den Wochenenden. Und die 8h/Woche Fahrt NERVEN KOLLOSSAL, insbesondere wenn die Autobahn immer voll bzw verstopft ist.
  • Meine Kollegen sind richtig, richtig nett, und schwer international (Südafrika (lies: Weiße Menschen – also einer), Neuseeland, sonstiges Afrika (lies: schwarze Menschen – also noch einer), Amerika, Frankreich, Spanien, Deutschland, Schweiz, und ich hab noch kaum jemanden kennengelernt)
  • Ich bin in der 2. Woche schon produktiv – geil.
  • Bayrisches Helles ist einfach geil.

Weißbier

… na klar waren sie dabei.

Also, der liebe Herr R. von HAYS hat das dann mit dem Kunden geklärt, und dieser sagte dann zum ursprünglichen Tagessatz zu, und ich sagte dem Kunden zu, und jetzt sind wir alle ganz happy.

Und ich aktuell in Erding, Bayern.

Es ist Sonntag Abend, ich aß Hirschragout in der Post, finde Erding total tot und winzig, dafür hübsch, und bin sehr gespannt wie es morgen beim Kunden (namentlich Amadeus Data Processing GmbH) so läuft.

Und weil das hier länger dauern könnte habe ich mal Tinder in Betrieb genommen, vielleicht lerne ich da ja ein paar Leute kennen. Hier auf der Straße laufen die jedenfalls nicht rum ;)

Kallus?

Ich muss gestehen der “Knick” hat mich schon etwas überfordert. Das kenne ich so nicht. Und ich habe festgestellt, dass ich mit so etwas nur ganz schlecht umgehen kann.

Daher hat es auch ein wenig gedauert, bis ich die richtige Frage gefunden habe: “Fühle ich mich wohl, wenn ich das Projekt jetzt noch annehme (auch für den ursprünglichen Tagessatz)?”. Denn alles andere als der vereinbarte Satz wäre inakzeptabel – an den Punkt kam ich gestern schon. Und die Frage ist gut, weil sie bei mir bleibt und das Projekt nicht wertet.

Antwort: Nein.

Das Teilte ich auch so dem Vermittler, Konkret der netten Frau B. mit. Diese war ziemlich traurig, und hat wohl mit ihrem Endkundenbetreuer darüber gesprochen. Dieser widerum rief mich dann an, erklärte mir den gesamten Vorgang, betonte massiv dass hier absolut kein böser Wille Seitens des Endkunden vorlag und dass er jetzt die “Kohlen aus dem Feuer” holen möchte. Und er hat das ganz gut gemacht.

Also versuchen wir es nochmal.

Natürlich mit dem ursprünglichen Tagessatz.

Wenns dann nicht klappt – dann halt nicht.

Knick

Das nervt, sowas. Da kommt die Zusage zu einem wirklich sehr, sehr gut klingenden Projekt, aber nicht uneingeschränkt. Man hat wohl ganz überraschend festgestellt, dass plötzlich doch weniger Budget verfügbar ist, und der bereits vereinbarte Tagessatz nicht gezahlt werden kann. Und als wäre das nicht genug wollen sie auch noch unbedingt heute eine Entscheidung. Zur geänderten Vereinbarung kommt also noch Druck zum unterschreiben (was ich direkt abgelehnt habe).

Und sofort ist ist irgendwie der Wurm drin – und ich hab noch nicht mal angefangen.

Vom Tagessatz her ist es nicht viel, genauer gesagt exakt 5%. Wären die damit in die Verhandlungen rein wäre das vermutlich auch kein Thema gewesen. So allerdings empfinde ich diese “Zusage” als extrem unangenehm, insbesondere mit dieser “heute Entscheidung, bitte”-Nummer. Was soll ich davon halten? Preisdrückerei auf dem letzten Meter? Oder was sagt das über unsere folgende Zusammenarbeit aus? Oder andersherum – was würden die sagen, wenn ich sage “OK, ich unterschreibe, aber plötzlich hätte ich dann doch mehr Geld?”. Genau – vermutlich “lass mal gut sein”. Und das überlege ich auch gerade ganz stark.

Seriously not amused.

Hendricks … not

Neulich auf meiner Couch. Wir wollten einen netten Gin something trinken. Ich also an meine Alkohol-Schublade und eine Flasche Hendricks raus. Leider schmeckte die Mischung irgendwie richtig ungut. Na gut, vielleicht der falsche Art von Gin für den Drink, also so lange mehr Ginger Sirup rein bis es irgendwann vertretbar war.

IMG_3109Heute ging mir allerdings ein Licht auf als mir etwas einfiel. Ich hatte nämlich keine zwei Hendricks-Flaschen. Ich hatte eine, und eine alte gefüllt mit medizinischem Alkohol in meinem Bad. Die über eine Aufräumaktion in meiner Bar landete …

Und ja, das hätte mir wirklich auffallen müssen, das Zeug schmeckt nämlich echt zum kotzen, und den Geruch kenne ich auch.