Atlas

Dass ich ein Kopfschmerzkind bin ist jetzt für die, die mich kennen, eher nix neues. Dass ich allerdings in etwa dem letzten Jahr durchaus mal wochenlang durchgehend Kopfschmerzen hatte, das war sogar für mich neu. Und so nach 4 Wochen geht das auch extrem an die Substanz.

Die bisherige Lösung war in regelmäßigen Abständen: Einrenken lassen bei Dr. Chinta. Der Mann ist sicherlich ein hervorragender Geschäftsmann, allerdings ein noch besserer Orthopäde, und er ist einer der wenigen, die Atlas-Therapie machen. Hat auch immer geholfen. Nur ist „in regelmäßigen Abständen“ irgendwie nicht die Definition von „Dauerlösung“, schon gar nicht wenn – wie bei mir – die Abstände in letzter Zeit immer kleiner wurden.

Dann wurde ich durch Zufall von einem Freund auf atlasPROfilax aufmerksam gemacht. Dauerhafte Korrektur von Atlasproblemen unter Berücksichtigung eines individuellen Atlas-Befunds. Mit wärmsten Empfehlungen, weil selbst ausprobiert.

Nix wie hin.

Dort wurde eine deutliche Linksrotation und -kippung meines Atlas festgestellt. Ich erspare mir jetzt die ebenso ausführlichen wie interessanten Ausführungen aus schierer Faulheit. Dann wurde mit einem Stoßwellengerät (ich glaube so heißt das) mein Atlas durch reines Lockern der Muskeln in die richtige Position gebracht (Dauer: ca. 7 Minuten, geschätzt). Danach … „passt, Sie können gehen, Nacken warm halten bitte, Kontrolltermin in drei Wochen, dann lebenslange Garantie, vielen Dank“.

Huch? Das war’s? Okay.

Und jetzt, nach ziemlich genau einer Woche, konnte ich folgendes feststellen:

  • bisher keine krassen Kopfschmerzen mehr, das war bis vor exakt einer Woche noch anders
  • Mein Nacken tut ziemlich weh, wobei der Schmerz immer an genau einer Stelle sitzt und mit der Zeit wandert
  • Beweglichkeit ist besser an einigen Stellen und schlechter an anderen, wobei sich auch diese beiden ständig bewegen
  • Meine Wirbelsäule knirscht und knackt die ganze Zeit an allen möglichen Stellen
  • Ich fühle mich definitiv wacher

So bei den Symptomen würde ich sagen, da kam was in Bewegung. Und bisher ist es echt gut – weil einfach bisher keine harten Kopfschmerzen mehr. Eine Woche lang. Auch am Wochenende nicht.

Wahnsinn.

Niiiikola

Die Überschrift bleibt jetzt erst mal unkommentiert 😉 . Ist aber nicht tragisch, weil nicht spannend.

Allerdings sind ein paat Updates fällig, sonst wird das hier echt sehr einsam, was ich verhindern möchte irgendwie. Schließlich bin ich schon so lange dabei.

Also los gehts.

  • Ich „bin“ jetzt  in Köln.
  • … also unter der Woche.
  • Ich arbeite als „Head of DevOps“ für die Firma (Cognotekt). (Der Titel ist noch nicht so ganz fest)
  • Köln ist geil. Die Arbeit macht riesig Spaß, und hört NIE NIE NIE auf. Die Kollegen sind großartig.
  • Und weil ich nicht täglich pendeln kann lebe ich seit mehr oder weniger einem Jahr bei Heidi, über AirBnb.
  • Heidi ist toll, allerdings hätte ich schon gerne wieder mal ein zu Hause. So irgendwie. Deswegen suche ich eine Wohnung hier.
  • Wohnungssuche in Köln ist sehr ungeil.
  • Und weil ich doch irgendwie ein bissl zu Hause möchte pendle ich am Wochenende dann meistens.
  • Aber weil ich so viel arbeite liege ich dann meistens faul auf der Couch.So viel also erst mal bis hier.

Still hier

Etwas still ist’s gewordem im kleinen Blogspace meinereinerseits. Das liegt primär daran dass ich …

  • in Arbeit ersaufe
  • sonst aber nichts wesentliches zu berichten habe.

Bis auf eine winzigkleine Kleinigkeit. Ich hatte es ja schon angekündigt: Ich bin wieder angestellt. Das ist erst einmal sehr seltsam, aber nichts im Vergleich mit dem Satz „Ich bin jetzt Führungskraft“ (von immerhin bald 2.5 Mitarbeitern, einer ist schon da). Das ist schon schräg.

Allerdings ist es auch total gut. Das Wort „Chef“ ist ja nicht besonders positiv belegt bei mir, der neue hat allerdings echt die Möglichkeit, das zu ändern. Ich habe hauptsächlich deswegen zugesagt, weil ich ihn in so vielen Belangen einfach großartig finde. Dass Kollegen und Arbeit genausoviel Spaß machen war natürlich ebenfalls wichtig, und Köln ist auch keine soo schreckliche Stadt 🙂 .

Jetzt kann bzw. muss ich beweisen dass ich nicht nur eine große Klappe habe, sondern auch durchaus was dahinter steckt. Manchmal. Vielleicht. 🙂 . Das macht mir zwar nicht unerheblich Angst, klappt aber bisher ganz gut.

Und die Arbeit in einem Startup, das man selbst mit formen und aufbauen kann (wir wachsen zwar wie blöde, sind aber immer noch „nur“ 14 Leute – bis nächsten Monat, dann sinds 21), ist ………… schwer zu beschreiben. Ich habe bisher immer in großen bis riesigen Läden gearbeitet, und dieser Schnitt ist einfach fantastisch.

Nur das mit dem Wohnung suchen in Köln ist eine Pest.

Schritt?

Nachdem ich in 2012 beschlossen hatte, niemals nicht wieder auch nur in Erwägung zu ziehen in ein Angestelltenverhältnis einzutreten, könnte nun genau das wieder passieren.

Nun. Mein aktuelles Projekt bei cognotekt läuft so richtig gut. Ich kann mehr oder weniger machen was ich möchte (ich bin das Team), der Inhaber ist ein kreativer Kopf mit sehr spannenden Ideen, und wir verstehen uns sehr gut. Und er möchte mich unbedingt haben.

Das alleine wäre noch nicht so spannend. Was es so spannend macht ist das Gesamtpaket.

Da wäre erst einmal Köln – eine Stadt in der ich mich ziemlich wohl fühle. Notwendige Voraussetzung, allerdings nicht ausschlaggebend.

Dann ist da die Firma. Ich mag die Leute sehr. Auch notwendig, aber nicht ausschlaggebend.

Finanziell natürlich. Ohne in Details zu gehen ist das Angebot ziemlich gut und stellt mich nicht unbedingt schlechter als jetzt. Notwendig aber auch nicht ausschlaggebend.

Schließlich, die Arbeit. Wenn die Firma loslegt (noch ist sie recht klein), dann würde hier viel Arbeit entstehen, die ich maßgeblich prägen dürfte. Das ist schon … spannend. Freie Hand in Wahl der Technologien, und sich mal nicht an Kritik, sondern am besser machen versuchen, das ist eine echte Herausforderung. Die – und das wäre das letzte – auch noch mit Führungsverantwortung kommt, letztlich. Wenn das mal keine Herausforderung ist für mich.

Jedes einzelne alleine würde mich nicht notwendigerweise wieder in eine Anstellung bewegen. Alles zusammen allerdings …

Natürlich gibt es da auch noch den ein oder anderen, hm, „Nachteil“.

Rente – ich habe kaum in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt. Dann müsste ich wieder, und wenn ich nicht plane, die nächsten 30 Jahre als Angestellter zu verbringen (was ich absolut nicht tue), dann ist das jetzt schon für mich verlorenes Geld.

Steuern – mehr. Und ich bekomme alles abgezogen, und muss dann Rückfordern, anstatt mit der Erklärung zu zahlen (so in etwa). Verliere also Flexibilität.

Und – Angestellter. Mein Kopf mag das nicht wirklich.

Aber wie sage ich immer? Veränderung ist gut.

Hmm.

2016

Ein neues Jahr, ein paar Updates in Kürze.

Neujahr. Silvester verbrachte ich alleine, in meiner Wohnung, mit einer Zigarre, beim aufräumen von Unterlagen. Das letzte mal als ich zu Hause blieb war ich danach drei Tage depressiv, dieses mal war das angebracht und ein sehr guter (wenn auch maximal ruhiger 😉 ) Start ins neue Jahr.

Arbeit. Ich bin zwei Wochen verlängert worden (yaay!), darf also bis Ende Februar bei Cognotekt arbeiten. Schön! Ich mag die Leute wirklich, und es gibt noch viel zu tun (im besten Sinne des Wortes – ich bin ja der einzige, der CI/CD macht dort).

Karneval. Naht. Und ich mache mit.

Privates. Konfus, wie immer. Keine Änderung.

Vorsätze. Keine. Einfach mal tun. Was? Ja, die Liste ist lang 😉

Weihnachtsfeiern

HAYS.

Die erste, von HAYS, in der Kölner „Schreckenskammer“, einem wohl nicht ganz so geheimen Geheimtipp … in Köln. Dort begann ich nach durchschnittlichem Essen bei schlechter Luft und äußerst individuellen Gepflogenheiten der Bedienungen („Köbes“ heißen typisch kölsche Bedienungen, wusste ich auch nicht und verstand immer „Kürbis“ und wunderte mich) einen Kleinkrieg mit einem solchen Kürbis. Dieser endete damit dass letzterer meinen Platz wutschnaubend mit folgenden Worten verließ: „Kölsch kannste knicken!“

Was war? Ich stellte mein Kölsch nicht auf den Untersetzer, und widersetzte mich Versuchen seinerseits, dies zu ändern und mich zu erziehen. (Mit Grund, aber das würde jetzt zu weit führen). Ilana, meine Headhunterin, gab mir danach einen High-Five. HAYS hatte selbst wohl Weihnachtsfeier eine Woche vorher und war auch nicht ganz … zufrieden mit dem Service.

Cognotekt.

Stilvoll. 14 Personen in einem sehr schnieken Restaurant, mit sehr liebevoller und gehobener Küche, extrem gutem Wein, der auch immer still und heimlich aufgefüllt wurde, und einem absolut perfekt gebratenen Entrecôte. Nicht wirklich spannend, dafür leider geil.

(Ich bekam übrigens trotzdem noch ein Kölsch, auch ohne was zu tun dafür, und mein Glas stand immer noch neben dem Deckel.)

Der Kleine & das Neue

aber wie konnte ich bloß. Ich habs vergessen. Tatsächlich. Unglaublich.

Mein erstes eigenes Auto, und ich hab vergessen darüber zu schreiben. Und jetzt isses „Schnee von gestern“. Ich sollte ja vllt auch was über Paris schreiben, wie jeder andere es vermutlich gerade tut. Allerdings ergab die letzte inoffizielle, informelle „Zählung“ meiner Leserschaft eine … nun, gerade noch einstellige Zahl, da spare ich mir das, das Interesse unter „der Leserschaft“ ist vermutlich eher gering 😉 .

Allerdings beschäftigt mich etwas an der Geschichte, und zwar deren Konsequenzen. Darüber aber später mehr, wenn ich nicht gerade Hunger habe und für Köln packen muss.

Ach ja, Köln – morgen gehts los, und das wird echt in allen Bereichen spannend. Und hoffentlich sehr, sehr schön.

Und ich hab Schnupfen.

Fluglehrer, Kotzen, Konferenz, Köln

Long time no see, dear blog. Und ein paar Dinge sind passiert in der Zwischenzeit.

Zum Beispiel Köln. Das Projekt in Erding ist beendet, und exakt 3 Tage nach dessen Ende war das neue Projekt fest – bei  Cognotekt in Köln. Ich bin das Operations-Team, und in dieser Position zuständig dafür, eine komplette CI & CD (continuous integration und continuous delivery) Kette bis 1.6. aufzubauen. Das ist eine riesen Herausforderung, der ich so nicht widerstehen konnte … . Und Köln ist natürlich wunderschön.

Davor allerdings, also in den letzten vier Wochen (oder besser gesagt: den ganzen Oktober über) hab ich in Kyritz im schönen (ja, tatsächlich) Brandenburg einen Fluglehrer-Lehrgang absolviert. Erfolgreich 😉 . Und das war nur leicht anstrengend. Fand ich jedenfalls. Und es war wieder mal so richtig schön, so oft zu fliegen wie nur möglich. Und teuer … . Aber was solls.

Ja, und am Wochenende, also letzten Freitag, hab ich mir irgendwie den Magen verdorben. Oder was eingefangen. Die ganze Nacht das Klo von innen betrachtet, einen Tag lang geschlafen, einen Tag erholt, immer noch nicht fit, und dafür heute (also tatsächlich jetzt in diesem Moment) auf einer Konferenz, der continuous lifecycle in Mannheim, was nicht so Spaß macht wenn man sich wirklich nicht wohlfühlt.

Und wieder gelobe ich öftere updates 😉