2016

Ein neues Jahr, ein paar Updates in Kürze.

Neujahr. Silvester verbrachte ich alleine, in meiner Wohnung, mit einer Zigarre, beim aufräumen von Unterlagen. Das letzte mal als ich zu Hause blieb war ich danach drei Tage depressiv, dieses mal war das angebracht und ein sehr guter (wenn auch maximal ruhiger 😉 ) Start ins neue Jahr.

Arbeit. Ich bin zwei Wochen verlängert worden (yaay!), darf also bis Ende Februar bei Cognotekt arbeiten. Schön! Ich mag die Leute wirklich, und es gibt noch viel zu tun (im besten Sinne des Wortes – ich bin ja der einzige, der CI/CD macht dort).

Karneval. Naht. Und ich mache mit.

Privates. Konfus, wie immer. Keine Änderung.

Vorsätze. Keine. Einfach mal tun. Was? Ja, die Liste ist lang 😉

Weihnachtsfeiern

HAYS.

Die erste, von HAYS, in der Kölner „Schreckenskammer“, einem wohl nicht ganz so geheimen Geheimtipp … in Köln. Dort begann ich nach durchschnittlichem Essen bei schlechter Luft und äußerst individuellen Gepflogenheiten der Bedienungen („Köbes“ heißen typisch kölsche Bedienungen, wusste ich auch nicht und verstand immer „Kürbis“ und wunderte mich) einen Kleinkrieg mit einem solchen Kürbis. Dieser endete damit dass letzterer meinen Platz wutschnaubend mit folgenden Worten verließ: „Kölsch kannste knicken!“

Was war? Ich stellte mein Kölsch nicht auf den Untersetzer, und widersetzte mich Versuchen seinerseits, dies zu ändern und mich zu erziehen. (Mit Grund, aber das würde jetzt zu weit führen). Ilana, meine Headhunterin, gab mir danach einen High-Five. HAYS hatte selbst wohl Weihnachtsfeier eine Woche vorher und war auch nicht ganz … zufrieden mit dem Service.

Cognotekt.

Stilvoll. 14 Personen in einem sehr schnieken Restaurant, mit sehr liebevoller und gehobener Küche, extrem gutem Wein, der auch immer still und heimlich aufgefüllt wurde, und einem absolut perfekt gebratenen Entrecôte. Nicht wirklich spannend, dafür leider geil.

(Ich bekam übrigens trotzdem noch ein Kölsch, auch ohne was zu tun dafür, und mein Glas stand immer noch neben dem Deckel.)

Der Kleine & das Neue

aber wie konnte ich bloß. Ich habs vergessen. Tatsächlich. Unglaublich.

Mein erstes eigenes Auto, und ich hab vergessen darüber zu schreiben. Und jetzt isses „Schnee von gestern“. Ich sollte ja vllt auch was über Paris schreiben, wie jeder andere es vermutlich gerade tut. Allerdings ergab die letzte inoffizielle, informelle „Zählung“ meiner Leserschaft eine … nun, gerade noch einstellige Zahl, da spare ich mir das, das Interesse unter „der Leserschaft“ ist vermutlich eher gering 😉 .

Allerdings beschäftigt mich etwas an der Geschichte, und zwar deren Konsequenzen. Darüber aber später mehr, wenn ich nicht gerade Hunger habe und für Köln packen muss.

Ach ja, Köln – morgen gehts los, und das wird echt in allen Bereichen spannend. Und hoffentlich sehr, sehr schön.

Und ich hab Schnupfen.

Fluglehrer, Kotzen, Konferenz, Köln

Long time no see, dear blog. Und ein paar Dinge sind passiert in der Zwischenzeit.

Zum Beispiel Köln. Das Projekt in Erding ist beendet, und exakt 3 Tage nach dessen Ende war das neue Projekt fest – bei  Cognotekt in Köln. Ich bin das Operations-Team, und in dieser Position zuständig dafür, eine komplette CI & CD (continuous integration und continuous delivery) Kette bis 1.6. aufzubauen. Das ist eine riesen Herausforderung, der ich so nicht widerstehen konnte … . Und Köln ist natürlich wunderschön.

Davor allerdings, also in den letzten vier Wochen (oder besser gesagt: den ganzen Oktober über) hab ich in Kyritz im schönen (ja, tatsächlich) Brandenburg einen Fluglehrer-Lehrgang absolviert. Erfolgreich 😉 . Und das war nur leicht anstrengend. Fand ich jedenfalls. Und es war wieder mal so richtig schön, so oft zu fliegen wie nur möglich. Und teuer … . Aber was solls.

Ja, und am Wochenende, also letzten Freitag, hab ich mir irgendwie den Magen verdorben. Oder was eingefangen. Die ganze Nacht das Klo von innen betrachtet, einen Tag lang geschlafen, einen Tag erholt, immer noch nicht fit, und dafür heute (also tatsächlich jetzt in diesem Moment) auf einer Konferenz, der continuous lifecycle in Mannheim, was nicht so Spaß macht wenn man sich wirklich nicht wohlfühlt.

Und wieder gelobe ich öftere updates 😉

Welcome, Congstar

Das Angebot: 3 GB Daten & All-net-Flat (incl. SMS) – für rund 25 €, im O2 Netz.

Ich konnte nicht widerstehen.

Glücklicherweise mache ich nur Prepaid – denn nach 2 Wochen ging meine Kündigung nach O2 raus, und Congstar hatte mich als altbekannten „Neu“-Kunden wieder. Die Gesprächsqualität war unterirdisch („Hallo? Hörst du mich? Haaaalloooo!!“ – bei allen Bewegungen über 10 km/h).

Das nächste was ich versuche wird 1&1 sein. Vodafone-Netz, in etwa die gleichen Konditionen und Preise wie O2, aber halt Vodafone. Kann nur besser sein als O2.

Aber erst mal, seit heute :) , „Hallo Telekom“. Leider noch ohne „Hallo, mobile Daten“ – hier zickt es ein wenig.

Fliegerhorst Erding

Joggingstrecke

Der Fliegerhorst Erding war einst der östlichste Nato-Flugplatz Europas. Dort waren 2000 zivile Angestellte und 3000 Soldaten beschäftigt, um einen wesentlichen Teil der Phantom-Jets dort zu stationieren und instand zu halten.

Woher ich das weiß? Der nette Mensch, der mich wieder nach Erding zurückgebracht hat, hat es mir erzählt.

Warum er mich zurückbringen musste? Weil ich die grandiose Idee hatte, „mal eben“ um den Fliegerhorst herumzujoggen. Da wusste ich noch nicht, dass das 13 km sind – wenn man, wie ich, den kurzen Weg über die Felder nimmt. Sind aber halt Felder, dann.

Nach lt. Google Earch 8,59 km konnte ich aber nicht mehr, und hab einfach in einem Biergarten in Emling am Rand der Landstraße gefragt, ob nicht vielleicht jemand gleich nach Erding reinfährt. Ein Mann erbarmte sich dann meiner und hat das kurz erledigt.

Danke nochmal unbekannterweise :)

 

Nackte Nutten

nächtigen neuerdings nicht neben nüchternen … Südländern.

Oder so ähnlich.

Wir waren unterwegs. In Frankfurt. Wollten noch einen Absacker, morgens um 5 Uhr. Wanderten zum „Roomers„. Die hatten allerdings auch schon zu. Als wir wieder gehen wollten kam ein Mädel raus, hocherhobenen Kopfes, tättowiert, und stieg in einen Porsche SUV, der direkt vor dem Eingang parkte.

Splitterfasernackt.

Der zugehörige Itacker (man verzeihe mir die Abfälligkeit, die erklärt sich noch) (zumindest nehmen wir das an, der Porsche hatte ein „I“ Kennzeichen) kam hinterher. Stieg ein. Fuhr los. Baute innerhalb von 50 m zweimal fast einen Unfall, stand mehrfach quer zur Straße.

Plötzlich: <klatsch> „DIE SCHEISS BULLEN … DIE SIND MIR DOCH EGAL …“ (oder so ähnlich, sinngemäß).

Porsche fährt in Feuerwehreinfahrt, part dort. Fahrertür geht auf, Itacker steigt aus, geht zurück ins Hotel.

Wir gehen hin, fragen das – immer noch splitterfasernackte – Mädel ob sie Hilfe braucht.

Sie sagt: „Ja“.

Aha.

Wir sollten doch einfach stehen bleiben, bis der Typ wieder kommt. Beide waren wohl besoffen, und er hat ihre Klamotten beschlagnahmt, und wollte sie nicht wieder rausrücken. Als sie ihm mit der Polizei drohte drehte er wohl durch. Außerdem schuldete er ihr noch 3.000 € (wofür wohl … :)).

Na Ende vom Lied, Typ kam wieder, mit Klamotten, stieg ein („Na haste was dazuverdient? Kann ich was abziehen?“), fuhr weg. Über zwei rote Ampeln.

„Den sollten wir eigentlich …“
„Ja, total.“
„So ein Arschloch.“

„Hat sich jemand das Nummernschild gemerkt??“

„Scheiß Titten!“

Und wir gingen weiter.

Changes

Und wieder gehts irgendwie weiter.

Das Projekt in Erding beende ich zu September hin. Etwas traurig, weil die Leute da echt großartig sind. Aber sie brauchen mich nicht wirklich, also habe ich gesagt ich verlängere den Vertrag nicht. Dafür kommt als nächstes vielleicht eine etwas größere Stadt 😉

Weiter gehts. Ein potentielles Nachfolgeprojekt in München wollte mich dann doch nicht, weil ich im Oktober nicht verfügbar bin. Sehr schade, darauf hätte ich wirklich Lust gehabt, aber verständlich ist es schon.

Ach ja, Oktober – ich mache endlich meinen PPL Instructor. Das wird ganz großartig und ich freue mich sehr da drauf. Das ganze bei der Flugschule Ardex, in Kyritz bei Berlin.